Die Kinder der ersten Klassen kamen in den Genuss, von ihren Paten aus den vierten Klassen vorgelesen zu bekommen.

Was bedeutet es, Pate/Patin zu sein? Lesen Sie die Berichte der Viertklässer unten.

 

 

 

Um ungestört zuhören zu können, wurde auch das Treppenhaus
bevölkert.

Vier Ohren hören mehr als zwei!

 

Was bedeutet es für mich, Pate zu sein?
von Finn

Für mich bedeutet, Pate zu sein, seinem Patenkind zu helfen und nett zu sein und ihm alles zu erklären.
Man sagt, was man darf und was nicht. Man sagt, wo der Mülleimer auf dem Schulhof ist und wo nicht und man zeigt, wo das Klo ist…
Ein Pate zu sein ist eigentlich ganz cool, weil man die älteste Klasse ist.
Was mir gut gefällt, ist, dass mein Patenkind nett ist.

Was es für mich bedeutet, Patin zu sein
von Carlotta

Ich war ja selbst mal ein Patenkind. Als ich dann in die 4. Klasse kam, habe ich mich riesig gefreut, dass ich jetzt die Patin sein darf. Ich war ganz gespannt, wen ich bekomme. Ob es jemand ist, den ich kenne oder jemand Neues?
Irgendwann haben wir dann den Ausflug in den Zoo gemacht. Das fand ich toll!
Blöd war, dass es geregnet hat und dass mein Patenkind getrödelt hat. Ich musste es die ganze Zeit rufen. Aber ich mag es, Patin zu sein und ich finde es toll, dass ich mich um mein Patenkind kümmern kann.
Beim Ausflug in den Zoo musste ich aufpassen, dass ich mein Patenkind nicht verliere.

Was es für mich bedeutet, Pate zu sein
von Luis

Für mich bedeutet, Pate zu sein, Verantwortung zu tragen.
Und auch, wenn sich mein Patenkind verletzt hat, ihn zu trösten und zu helfen. Ich war auch mal selbst ein Patenkind und wollte immer nur Aufmerksamkeit. Man muss auch manchmal sagen, dass sie in der Ruhezone nicht rennen dürfen.

 

Was es für mich bedeutet, Pate zu sein
von Melissa

Man muss immer für sein Patenkind da sein. Wenn es sich verletzt, muss man ihm helfen oder es trösten.
Man muss ihm dann auch was Gutes beibringen, zum Beispiel, wie man über die Straße geht oder dass man andere Kinder nicht schlägt oder dass man im Unterricht gut zuhören soll und nicht schwätzen.
Wenn dein Patenkind allein ist, solltest du zu ihm gehen und fragen, was los ist. Wenn es sagt, dass die anderen Kinder es nicht mitspielen lassen, könnte man selbst mit ihm spielen oder man löst es, indem man mit den anderen Kindern spricht, die es nicht mitspielen lassen.
Ich finde das Patenamt gut, weil wenn man in der 1. Klasse ist und man kennt noch niemanden, dann ist die Patin oder der Pate plötzlich da. Oder wenn man sich verletzt hat und man nicht weiß, wo was ist oder wie man ein Kühlpack kriegt, da finde ich die Patin oder den Paten nützlich. Und das finde ich gut.