"Rollstuhl-Basketball macht Schule"

Unter diesem Motto konnten die vierten Klassen Rollstuhlerfahrungen sammeln.

Die Unfallkasse Hessen unterstützt das Projekt.

Wie kurvt man richtig mit dem ungewohnten Gerät?


..und dann auch noch den Ball im Blick haben...

 

 

   

 

 

 

 

 

Rollstuhl-Basketball der 4. Klassen am 2. November 2017
Nach einem Text von Amin
Ich war am 2.11.2017 mit meiner Klasse beim Rollstuhl-Basketball. Es hat mir sehr gut gefallen, ich habe Rollstuhlfahren gelernt. Das war so cool! Wir haben Teams gebildet und dann haben wir im Rollstuhl Basketball gespielt. Unser Trainer Sebastian hatte leider nicht genug Rollstühle, darum mussten wir immer abwechseln, aber trotzdem war es der Hammer! Unser Trainer war querschnittsgelähmt, er hat seine Beine nicht mehr gespürt und konnte sie nicht bewegen. Wir konnten ihm auch Fragen dazu stellen und es hat ihm nichts ausgemacht, sie zu beantworten. Es war ganz normal, mit ihm zu sprechen und war am Ende gar nichts mehr Besonderes, dass er im Rollstuhl sitzt.
Sebastian spielt in der 2. Bundesliga und kann richtig gut spielen.
Für die, die sich fragen, wie Rollstuhl-Basketball geht: Ihr seid in einer Turnhalle, weil ihr Sport- Rollstühle bekommt. Die kann man nicht auf der Straße fahren. Weil die richtigen Rollstühle, die du für die Straße benutzt, größere Räder haben. Aber die für die Sporthalle sind besser geschützt, weil sie hinten noch ein Rad haben, damit man nicht nach hinten kippen kann. Die für die Straße gedachten haben nur 2 Räder. Und sie haben auch keinen Fußschutz. Die für die Halle haben einen, denn wenn du zum Beispiel gegen die Wand oder jemand anderen fährst, dann tut es nicht weh.
Unser Trainer kann ja seine Beine nicht mehr bewegen, deshalb ist sein Auto etwas umgebaut. Es gibt einen Hebel und wenn er diesen zieht, fährt das Auto los und es wird auch mit einem Hebel gebremst.
Alle haben mitgeholfen, die Rollstühle aus dem Anhänger herauszuholen und in die Halle zu bringen. Die 4a hat sie später zusammen mit Frau Seybold wieder eingeräumt, weil Sebastian ja nicht einfach aufstehen kann. Aber das ist ja auch kein Problem, wenn die Kinder das übernehmen. Jeder hilft dem anderen, wo es nötig ist.